Urteilen Sie über Ihren Nächsten

Seit Tausenden von Jahren sagt man uns, dass wir nicht urteilen sollen, aber wir tun es immer noch ständig - wie unsere Freunde handeln sollten, um wen unsere Kinder sich kümmern sollten, was unsere Eltern fühlen, tun oder sagen sollten. Anstatt diese Urteile zu unterdrücken, benutzen wir sie in The Work als Ausgangspunkte für Selbsterkenntnis. Indem wir unseren urteilenden Verstand auf dem Papier gewähren lassen, können wir das, was wir noch nicht über uns erkannt haben, wie in einem Spiegel bei unseren Mitmenschen entdecken.

Um The Work zu erfahren, wählen Sie eine Situation aus der Vergangenheit oder Gegenwart, die Sie in Ihrem Leben als ungelöst erleben - eine Person, auf die Sie wütend sind oder der Sie noch nicht ganz vergeben haben -und füllen das 'Urteilen-Sie-über Ihren- Nächsten' Arbeitsblatt auf den folgenden Seiten aus.* Schreiben Sie nicht über sich selbst. Seien Sie kleinlich und zensieren Sie sich nicht. Bitte seien Sie nicht 'spirituell' oder nett. Benutzen Sie kurze, einfache Sätze, vertrauen Sie diesem Prozess, und geben Sie Ihren Gedanken die Gelegenheit, sich auf dem Papier zum Ausdruck zu bringen. Niemand, außer Sie, wird es lesen.

"Urteilen Sie über Ihren Nächsten, schreiben Sie es auf.

1. Wen oder was mögen Sie nicht? Wer oder was irritiert Sie, macht Sie traurig oder enttäuscht Sie? Beispiel: Ich bin wütend auf Paul, weil er mich nicht versteht. Ich bin wütend auf Paul, weil er mich anschreit und dafür sorgt, dass ich mich schlecht fühle.

Ich mag (Name)__________nicht, oder: Ich bin wütend auf, irritiert, traurig, usw. über_________, weil _______________________________________ .

2. Was wollen Sie von ihm/ihr - wie sollte er/sie/es sich ändern? Beispiel: Ich will, dass Paul mich wirklich liebt und es nicht nur so dahersagt.

Ich will, dass_______________________________ .

3. Was sollte er/sie/es tun oder lassen, denken, fühlen oder sein? Welchen Rat können Sie anbieten? Beispiel: Paul sollte mehr Sport treiben. Paul sollte nicht so viel fernsehen.

__________sollte oder sollte nicht_____________ __________________________________________.

4. Brauchen Sie etwas von ihm/ihr? Was sollte er/sie/es für Sie tun, damit Sie glücklich sind? Beispiel: Ich brauche von Paul, dass er begreift, dass ich ihn liebe. Ich brauche von Paul, dass er mir zuhört und mich versteht.

Ich brauche von__________, dass______________ __________________________________________ .

5. Was denken Sie über ihn/sie/es? Machen Sie eine Liste. Beispiel: Paul ist unaufmerksam und unsensibel.

___________ ist ____________________________________ __________________________________________

6. Was wollen Sie mit dieser Person oder Sache oder in dieser Situation nie wieder erleben? Beispiel: Ich will nie wieder Streit mit Paul erleben. Ich weigere mich, mich nochmals von Paul feindselig behandeln zu lassen.

Ich will nie wieder _________________________ Oder: Ich weigere mich ____________________ __________________________________________.

Wenn Sie die Wahl treffen müssten zwischen Recht haben (und dem Stress, der damit einhergeht) und frei sein - was würden Sie wählen?Und möchten Sie wirklich die Wahrheit darüber wissen, was Ihren Stress oder Schmerz verursacht?

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